Die Erfolgssträhne vom BBV geht weiter

Am Sonntag fanden die ersten Heimturniere der ABV Amateur Serie im Strandbad Baden statt. Für den BBV waren die Herren Schieber/ Duda, Mostböck/ Karasek, Meier/Mössmer und die Damen Blanca mit Partnerin Kathi am Start.

Neben aufwändiger Turnierleitung gelang Wolfgang Meier durch den Winner-Pool der Turniersieg. Dieser Sieg war umso schöner, da Wolfi zum ersten mal seit seiner Handgelenk-Verletzung schmerzfrei spielen konnte und sich sehr freut wieder dabei sein zu können. Auch die Youngsters Lukas und Matthias erkämpften sich den 4. Platz. Schieber/ Duda beendeten das Turnier auf Rang 9.
Die Damen mussten sich leider nach einen erfolgreichen Start im Semifinale gegen die routinierten Spielerinnen Horvath/Horvath geschlagen geben, wurden dann aber nochmals vom Ehrgeiz gepackt und erkämpften sich so den starken 3. Platz. Laura und Julia Horvath gewannen das Turnier vor Lisi Brunner und Lisi Török.

Astrid Bauer spielte mit Partnerin Sophie Haselsteiner beim Pro Event in Innsbruck. Nach einem Auftaktssieg folgte eine Niederlage gegen Teufl/Zass. Bei brütender Hitze holten die Damen im nächsten Spiel alles aus sich heraus und erkämpften sich einen Sieg. Gegen eine slowakische Paarung musste sich das Team leider knapp im dritten Satz geschlagen geben. Der 7. Platz beim höchsten österreichischen Ranglistenturnier ist für Bauer/Haselsteiner jedoch ein großer Erfolg und wir gratulieren recht herzlich.

Wir danken für die zahlreiche Teilnahme und freuen uns auf die nächsten Turniere.
CU

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Kunert/Dressler schaffen gemeinsam mit Huber/Seidl „das Wunder von Stavanger“ !

Österreich erkämpft ein zweites Olympiaticket für Beachvolleyball !

Das Beachvolleyballduo Thomas Kunert und Christoph Dressler ritterte diese Woche gemeinsam mit Xandi Huber und Robin Seidl beim CEV Continental Cup Final um ein direktes Olympiaticket nach Rio.  Die zweit und drittplatzierten Nationen dieses Turniers haben in 2 Wochen noch eine allerletzte Olympiachance, wenn beim FIVB World Continental Cup Olympic Qualifikation im russischen Sotschi die beiden letzten Olympiatickets ausgespielt werden. Als Zweierteam musste Österreich im norwegischen Stavanger im Konzert der besten 16 europäischen Nationen in einem Single – K.O.-Modus (ähnlich dem Tennis–Davic-Cup) bestehen.  Gleich in Runde eins wartete mit Lettland ein Mitfavorit auf den Sieg. Nachdem Kunert/Dressler die Auftaktpartie gegen die Nummer eins Lettlands verlor, besiegten Huber/Seidl aber deren Nummer 2. Somit musste ein Gloden Match entscheiden, indem Huber/Seidl auf Plavins/Regza trafen. Diese spannende Partie entschied Österreich mit 21:19 im Entscheidungssatz für sich.  In Runde zwei eröffneten Kunert/Dressler mit einer starken Partie gegen die türkische Nummer eins, Giginoglu/Gögtepe, die mit 2:1 gewonnen wurde. Danach besiegten Huber/Seidl die türkische Nummer 2 und Österreich stieg mit dem Gesamtscore von 2:0 ins Semifinale auf. Hier besiegten die Österreicher Russland mit dem Gesamtscore von 2:1 und schafften damit den Einzug ins Finale.

Im ersten Finalspiel verlangten Kunert/Dressler der belgischen Nummer 1 Koekelkoren/van Walle alles ab, verloren aber dennoch im Entscheidungssatz mit 12:15. Huber/Seidl besiegten unmittelbar danach aber das zweite belgische Duo mit 2:0 und so ging dieses Turnier mit einem alles entscheidenden Golden Match zu Ende. Hier behielten Huber/Seidl die Nerven schlugen Koekelkoren/van Walle mit 2:0. Damit löste Österreich das zweite Olympiaticket !  Huber/Seidl blieben im gesamten Turnierverlauf in sieben Spielen unbesiegt !

BBVler Thomas Kunert: „Der Kampf um das Olympiaticket war ungemein spannend. Ich hatte immer das Gefühl, dass wir als österreichisches Zweierteam einen sehr starken Eindruck am Court hinterließen. Favoriten wie Deutschland oder Frankreich strauchelten, die Türkei, Russland und Lettland haben wir mit vereinten Kräften selbst eliminiert. Das war ein ganz starker Auftritt des gesamten österreichischen Teams. Hut ab vor Xandi und Robin, die keine einzige Niederlage einstecken mussten !“

BBVler, Christoph Dressler: „Wir haben hier in Stavanger toll gespielt und die Nummer-1–Teams der Gegner stets in Bedrängnis gebracht, die Türkei sogar besiegt. Der Olympiastartplatz ist ein ganz starkes Ausrufezeichen für den Beachvolleyballsport in Österreich. Wir sind mächtig stolz auf die gesamte österreichische Equipe. In Finale war das Zuschauen eine echte Folter, Robin und Xandi haben das aber souverän gelöst“.