Beach-Legende Clemens Doppler (BBV) beendet seine Karriere

Im Rahmen einer Pressekonferenz in der VIP Area von Beachvolleyball Baden hat Beach-Legende Clemens Doppler seinen Rückzug aus dem aktiven Sport angekündigt.

„Life is a Beach!“ Mit diesem Credo eröffnete Clemens die Pressekonferenz „Mein Bauchgefühl sagt mir, dass heuer ein guter Zeitpunkt dafür ist, diese wunderbare Reise zu beenden“, erklärte der 42-Jährige. Die Austrian Championships presented by SPORTLAND.Niederösterreich (1.-3.9.) im Rahmen der win2day Beach Volleyball Tour PRO wird Clemens mit Thomas Kunert spielen. „Die Staatsmeisterschaften hier in Baden sind wahrscheinlich mein letzter Turnier-Auftritt in Österreich.“

Clemens hat mit 123 Top-Ten-Platzierungen bei insgesamt 231 international gespielten Turnieren eine beispiellose Karriere im österreichischen Beachvolleyball-Sport hingelegt. Der zwei Meter große Athlet wurde u.a. 2017 mit seinem damaligen Partner Alexander Horst Vizeweltmeister bei der Heim-WM in Wien. Außerdem feierte der gebürtige Oberösterreicher zwei EM-Titel, war vier Mal für Olympischen Spiele qualifiziert, gewann mehrere Medaillen auf der World Tour, darunter zweimal Gold in Baden, als auch neun Staatsmeistertitel. Und er überwand drei Kreuzbandrisse und kehrte immer wieder stärker zurück. Mit wohl kaum jemandem verbindet man „Come back stronger“ mehr als mit Clemens Doppler.


BBV-Obmann Dominik Gschiegl mit Clemens Doppler, dem wohl prominentestem BBVer.
Foto: Alex Singer

Warum der Entschluss jetzt gefallen sei, beantwortete Clemens damit, dass „es sich jetzt richtig anfühlt“. In Baden passe das Setting für diesen Schritt: „Mit Baden verbindet mich viel.“ Hier hat er mit Alex sein erstes World Tour-Turnier gewonnen (Anm.: BADEN OPEN 2018), außerdem ist er seit Jahren Mitglied bei uns und hat aktiv in der Nachwuchsarbeit mitgeholfen.

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Die Pressekonferenz in der ORF TVthek nachschauen… (bis 6.9.!)

Danke Clemens was du für unseren Sport getan hast
und noch tun wirst!

BADEN FUTURE-Sieger Martin Ermacora nun auch BBVer!

Bereits bei der Pressekonferenz zu Beachvolleyball Baden hatte Martin seinen Wechsel zum BBV bekannt gegeben. Wir freuen uns über den nächsten prominenten Zuwachs in unseren Reihen. Erst kürzlich hatte Moritz Pristauz seinen Wechsel zum BBV bekannt gegeben.

Martin hat mit BBVer Philipp Waller am vergangenen Sonntag das World Beach Tour Pro BADEN FUTURE für sich entschieden und Gold geholt.

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Alter:        29 Jahre
Größe:      2,03 m
Wohnort:  Wien
Hobbies:   Berge

Erfolge: 3. Platz Europameisterschaften 2019, 1. Platz BADEN FUTURE 2023, 5. Platz Beach Pro Tour Elite 16 Cape Town 2022, 4. Platz 4 Star Cancun 2021, 2. Platz Beach Pro Tour Challenge Espinho 2022, 2. Platz 3 Star Qinzhou 2019, 3. Platz Beach Pro Tour Challenge Doha 2022

Willkommen Moritz Pristauz!

Der 1. Badener Beachvolleyballverein (BBV) hat einen prominenten Neuzugang: Nach der Neuaufstellung der ÖVV-Teams Robin Seidl/Philipp Waller und Martin Ermacora/Moritz Pristauz zu Seidl/Pristauz und Waller/Ermacora wechselte Pristauz kürzlich zu uns. Wir heißen Mo willkommen. Der gebürtige Grazer belegt in der ÖVV-Rangliste derzeit Rang 5. Bei ihrem ersten Antreten auf der World Beach Pro Tour holten Seidl/Pristauz in La Paz (MEX) beim Challenge-Turnier sensationell Bronze. Das neue BBV-Team wird beim internationalen Turnier von Beachvolleyball Baden presented by Sportland.Niederösterreich, dem BADEN FUTURE (23.-27. August 2023) antreten, müssen jedoch durch die Qualifikation.

Dominik Gschiegl, BBV-Obmann: „Unsere BBV-Familie wächst stetig und es ist toll, dass wir auch einen weiteren österreichischen Top-Spieler in unseren Reihen haben. Ich wünsche Moritz eine tolle und verletzungsfreie Saison.“

Mo: „Ich finde es super, dass das geklappt hat. Es freut mich extrem, für den Badener Beachvolleyball Verein zu spielen. Das ist ein sehr prestigeträchtiger Verein, der seit Jahren sehr gute Arbeit macht, vor allem auch beim Nachwuchs. Das erfüllt mich mit Stolz und ich kann es kaum erwarten für den BBV auf Medaillenjagd zu gehen.“

Alter: 27 Jahre
Größe: 1,92 m
Wohnort: Wien
Hobbies: Golf, Tennis, Padel Tennis

Erfolge:  3. Platz Europameisterschaften 2019, Vize-Europameister U22 2016, 3. Platz U22 Europameisterschaft 2017 in Baden, 2. Platz Challenger Espinho 2022, 3. Platz Challenger La Paz 2023, 3. Platz Challenger Doha 2022, 4. Platz FIVB 4 Star Cancun 2021, 2. Platz FIVB 3 Star Qinzhou 2019, 4. Platz CEV BeachVolley Nations Cup Wien 2022

Baden OPEN: Siege für Kastenberger/Stabentheiner und Waller/Leitner

Stars der heimischen Volleyballszene – Beach wie Halle – haben am Wochenende beim “Baden OPEN presented by Sparkasse Baden“ für viele spannende Spiele auf hohem Niveau gesorgt und die Fans beim dritten Double-Gender-Event der “win2day Beach Volleyball Tour PRO 2023“ begeistert. Die Goldmedaillen gingen an die Außenseiterinnen Sarah Kastenberger/Eva Stabentheiner und die topgesetzten Philipp Waller (BBV)/Laurenz Leitner.

Im Halbfinale hatten sich die topgesetzten “win2day Beach Volleyball Team Austria“-Spieler Leitner und Waller gegen Clemens Doppler (BBV)/Thomas Kunert in zwei Sätzen durchgesetzt. Der 42-Jährige Vize-Weltmeister von 2017 und sein acht Jahre jüngerer Partner waren zuletzt in Unterach im Endspiel gestanden. Im zweiten Baden-Halbfinale behielten Staatsmeister Mathias Seiser und ÖVV-Hallen-Ass Alexander Berger gegen Maximilian Trummer/Christoph Dressler die Oberhand. Berger ist seit vielen Jahren in Europas Top-Ligen tätig, diesen Sommer aber wieder einmal auf Sand zu sehen. Der 34-jährige Oberösterreicher wird auch in zwei Wochen beim PRO Beach Battle MASTERS in Seewalchen am Attersee/Strandbad Litzlberg mit Seiser spielen. Dessen angestammter Partner Moritz Kindl fällt verletzungsbedingt noch mehrere Monate aus.

Im Finale erwiesen sich Leitner/Waller als zu stark für Berger/Seiser. Das “win2day BVT Austria“-Duo gewann 21:14, 26:24. Vor allem der zweite Satz war ein packendes Duell auf Augenhöhe. Für Waller ist es der zweite Saisonsieg auf der Tour nach Lamprechtshausen vor drei Wochen. Damals hatte er mit Seiser im Finale Leitner und dessen Stammpartner Paul Pascariuc geschlagen. Die Bronze-Medaille in Baden sicherten sich Trummer/Dressler durch ein 21:18, 21:19 gegen Doppler/Kunert.

Kastenberger/Stabentheiner sorgen für Überraschung

Kastenberger/Stabentheiner – Nummer sieben der Setzliste – gewannen ihr Halbfinale gegen Michaela Handler-Hollaus/Nadia Brindlinger in zwei Sätzen. Lilli Hohenauer/Lia Berger konnten auf ihrem Weg ins Finale zweimal Erika Mongelos/Michelle Valiente schlagen. Das Duo aus Paraguay war aufgrund einer Wildcard dabei und ein Kandidat für den Turniersieg. Sowohl in der Gruppenphase als auch im Halbfinale setzten sich die U18-Vize-Europameisterinnen 2:0 durch.

Das Gold Medal-Duell war auch die Neuauflage des Spiels um Platz drei vor zwei Wochen in Raab. Damals siegten Kastenberger/Stabentheiner nach Satzrückstand. Und auch diesmal waren sie die Besseren, behielten 21:16, 21:16 die Oberhand und feierten ihren ersten gemeinsamen win2day BVT PRO-Turniersieg. Für die ÖVV-Youngsters bedeutete Silber die zweite Medaille in diesem Jahr nach Gold vor vier Wochen in Podersdorf.

Das Spiel um Platz drei war eine recht einseitige Angelegenheit. Mongelos/Valiente ließen Handler-Hollaus/Brindlinger mit 21:13, 21:8 keine Chance und sorgten somit für ein internationales Siegerpodest. Für die drei topgesetzten Teams war bereits im Viertelfinale Endstation gewesen. Eva Freiberger/Stephanie Wiesmeyr scheiterten an Mongelos/Valiente, Jennifer Pfau/Karin Elsner schieden gegen Hohenauer/Berger aus und Birgit Schöttl/Anna Mayr unterlagen Handler-Hollaus/Brindlinger.

Das Turnier der zweithöchsten Kategorie war auch Warmup für die AUSTRIAN CHAMPIONSHIPS. Die Staatsmeisterschaften im Rahmen der win2day BV Tour PRO finden von 1. bis 3. September ebenfalls im Strandbad Baden statt. Zudem geht in der Kurstadt nahe Wien eine Woche zuvor das World Pro Tour BADEN FUTURE über die Bühne.

Baden OPEN presented by Sparkasse Baden

DAMEN

Finale:
Hohenauer/Berger (AUT/5) vs. Kastenberger/Stabentheiner (AUT/7) 0:2 (16:21, 16:21)

Spiel um Platz 3:
Mongelos/Valiente (PAR/4) vs. Handler-Hollaus/Brindlinger (AUT/8) 2:0 (21:13, 21:8)

Halbfinale:
Mongelos/Valiente (PAR/4) vs. Hohenauer/Berger (AUT/5) 0:2 (20:22, 16:21)
Kastenberger/Stabentheiner (AUT/7) vs. Handler-Hollaus/Brindlinger (AUT/8) 2:0 (21:17, 21:19)

Viertelfinale
Bauer/Saric (AUT/9) vs. Kastenberger/Stabentheiner (AUT/7) 1:2 (21:13, 18:21, 15:17)
Schöttl/Mayr (AUT/3) vs. Handler-Hollaus/Brindlinger (AUT/8) 0:2 (17:21, 18:21)
Pfau/Elsner (AUT/2) vs. Hohenauer/Berger (AUT/5) 0:2 (19:21, 16:21)
Freiberger/Wiesmeyr (AUT/1) vs. Mongelos/Valiente (PAR/4) 0:2 (17:21, 19:21)

alle Ergebnisse

HERREN

Finale
Leitner/Waller (AUT/1) vs. Seiser/Berger (AUT/5) 2:0 (21:14, 26:24)

Spiel um Platz 3
Trummer/Dressler (AUT/2) vs. Doppler/Kunert (AUT/3) 2:0 (21:18, 21:19)

Halbfinale
Leitner/Waller (AUT/1) vs. Doppler/Kunert (AUT/3) 2:0 (21:16, 21:16)
Trummer/Dressler (AUT/2) vs. Seiser/Berger (AUT/5) 0:2 (12:21, 19:21)

Viertelfinale
Nedetzky/Holzinger (AUT/10) vs. Leitner/Waller (AUT/1) 0:2 (7:21, 16:21)
Doppler/Kunert (AUT/3) vs. Köstler/Köstler (AUT/12) 2:0 (21:19, 21:14)
Kandolf/Grasserbauer (AUT/7) vs. Seiser/Berger (AUT/5) 0:2 (12:21, 14:21)
Trummer/Dressler (AUT/2) vs. Ertl/Kratz (AUT/13) 2:0 (21:19, 21:17)