Ausblick auf 2017

Teilnehmer der 22. Generalversammlung

Teilnehmer der 22. Generalversammlung

 
So sollen neben dem Beachbattle auch durch den Verein offizielle Cup-Turniere – unter anderem ein B-Cup – im Weilburgpark organisiert werden. Zu den bereits bestehenden – für Mitglieder stark vergünstigten – Vereinshosen, werden dieses Jahr auch neue Vereinsshirts angeschafft.
 
Verlängert und ausgeweitet wurde die viel in Anspruch genommene Nenngeldrückzahlung für erfolgreich absolvierte Beachturniere durch unsere Vereinsmitglieder. Ab 2017 sollen auch Rückzahlungen für Top 5 Ergebnisse bei B-Cups und Top 10 Ergebnisse bei A-Cups durchgeführt werden.
 
Weiter im Angebot bleiben werden die beliebten Trainingscamps für Kinder, die regelmäßigen Sommertrainings im Strandbad (ab Mai – Trainingszeiten werden noch bekannt gegeben) und die Unterstützung des für den BBV spielenden Profi-Beachvolleyballteam Kunert/Dressler.
 
Wir freuen uns mit euch auf die hoffentlich bald beginnende Sommersaion und werden euch hier und auf unserer BBV-Facebookseite wie immer am Laufenden halten.

Kunert/Dressler schaffen gemeinsam mit Huber/Seidl „das Wunder von Stavanger“ !

Österreich erkämpft ein zweites Olympiaticket für Beachvolleyball !

Das Beachvolleyballduo Thomas Kunert und Christoph Dressler ritterte diese Woche gemeinsam mit Xandi Huber und Robin Seidl beim CEV Continental Cup Final um ein direktes Olympiaticket nach Rio.  Die zweit und drittplatzierten Nationen dieses Turniers haben in 2 Wochen noch eine allerletzte Olympiachance, wenn beim FIVB World Continental Cup Olympic Qualifikation im russischen Sotschi die beiden letzten Olympiatickets ausgespielt werden. Als Zweierteam musste Österreich im norwegischen Stavanger im Konzert der besten 16 europäischen Nationen in einem Single – K.O.-Modus (ähnlich dem Tennis–Davic-Cup) bestehen.  Gleich in Runde eins wartete mit Lettland ein Mitfavorit auf den Sieg. Nachdem Kunert/Dressler die Auftaktpartie gegen die Nummer eins Lettlands verlor, besiegten Huber/Seidl aber deren Nummer 2. Somit musste ein Gloden Match entscheiden, indem Huber/Seidl auf Plavins/Regza trafen. Diese spannende Partie entschied Österreich mit 21:19 im Entscheidungssatz für sich.  In Runde zwei eröffneten Kunert/Dressler mit einer starken Partie gegen die türkische Nummer eins, Giginoglu/Gögtepe, die mit 2:1 gewonnen wurde. Danach besiegten Huber/Seidl die türkische Nummer 2 und Österreich stieg mit dem Gesamtscore von 2:0 ins Semifinale auf. Hier besiegten die Österreicher Russland mit dem Gesamtscore von 2:1 und schafften damit den Einzug ins Finale.

Im ersten Finalspiel verlangten Kunert/Dressler der belgischen Nummer 1 Koekelkoren/van Walle alles ab, verloren aber dennoch im Entscheidungssatz mit 12:15. Huber/Seidl besiegten unmittelbar danach aber das zweite belgische Duo mit 2:0 und so ging dieses Turnier mit einem alles entscheidenden Golden Match zu Ende. Hier behielten Huber/Seidl die Nerven schlugen Koekelkoren/van Walle mit 2:0. Damit löste Österreich das zweite Olympiaticket !  Huber/Seidl blieben im gesamten Turnierverlauf in sieben Spielen unbesiegt !

BBVler Thomas Kunert: „Der Kampf um das Olympiaticket war ungemein spannend. Ich hatte immer das Gefühl, dass wir als österreichisches Zweierteam einen sehr starken Eindruck am Court hinterließen. Favoriten wie Deutschland oder Frankreich strauchelten, die Türkei, Russland und Lettland haben wir mit vereinten Kräften selbst eliminiert. Das war ein ganz starker Auftritt des gesamten österreichischen Teams. Hut ab vor Xandi und Robin, die keine einzige Niederlage einstecken mussten !“

BBVler, Christoph Dressler: „Wir haben hier in Stavanger toll gespielt und die Nummer-1–Teams der Gegner stets in Bedrängnis gebracht, die Türkei sogar besiegt. Der Olympiastartplatz ist ein ganz starkes Ausrufezeichen für den Beachvolleyballsport in Österreich. Wir sind mächtig stolz auf die gesamte österreichische Equipe. In Finale war das Zuschauen eine echte Folter, Robin und Xandi haben das aber souverän gelöst“.

BBV Team in Brasilien: Aufstieg verpasst, aber viel gelernt – „Müssen an unserer Konstanz arbeiten“

(c) FIVB Schützenhöfer_Plesiutschnig_Vitoria_Open

Lena Plesiutschnig beim Angriff / Foto: FIVB

Katharina Schützenhöfer und Lena Plesiutschnig haben sich bei den Vitoria Open mit der absoluten Weltelite aus Brasilien, den USA und Russland gemessen. Der angestrebte Aufstieg in die K.o.-Phase wurde mit drei 0:2-Niederlagen in Pool B zwar verpasst, die Lehren aus dem hochkarätig besetzten Turnier auf dem Camburi-Beach bedeuten aber dennoch einen wichtigen Schritt vorwärts.

Drei Partien gegen die absolute Weltelite

In den Partien gegen die frisch gebackenen Rio-Grand-Slam-Siegerinnen Ross/Walsh (USA), die aktuellen Maceio-Champions Duda/Elize Maia (BRA) und die Vize-Europameisterinnen Ukolowa/Birlowa (RUS) ließen die beiden ÖVV-Youngsters immer wieder ihre Klasse aufblitzen. Für zählbare Erfolge fehlte aber (noch) die Konstanz. Am nächsten an der Überraschung dran waren Kathi und Lena im abschließenden und entscheidenden Match gegen Ukolowa/Birlowa, die Russinnen wehrten jedoch im ersten Set zwei Satzbälle ab und zogen noch den Kopf aus der Schlinge.

„Wir haben noch viel zu tun“

„Wir haben phasenweise gut mitgehalten und starke Aktionen gezeigt. Aber unsere Gegnerinnen haben nicht umsonst allesamt große Erfolge vorzuweisen“, meinte Plesiutschnig nach den drei Partien, die phasenweise wegen Unwettern unterbrochen werden mussten. „Wir haben noch viel zu tun und müssen an unserer Konstanz arbeiten.“ Das Fazit von Teamkollegin Schützenhöfer lautet: „Wir wussten, dass der Gruppenaufstieg in unserem starken Pool nicht einfach sein würde, wollten aber dennoch unsere Außenseiter-Chance nutzen. Leider konnten wir für keine Überraschung sorgen.“

„Voller Fokus auf China!“

Am Freitag und Samstag trainiert das Duo noch in Vitoria, dann steht eine weitere Woche Training in Rio de Janeiro auf dem Programm. Nächster Turnierstopp: Mitte April die Xiamen Open in China. Schützenhöfer stellt klar: „Ab sofort heißt es: voller Fokus auf China!“